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Poppe & Neumann Absolventin wird Maître d’Hôtel des Jahres 2009

Poppe & Neumann Absolventin ist Maître d’Hôtel 2009.

Als Adriana Novotna ihre Anmeldung zum Studiengang Restaurantmeister/in IHK ausfüllte, konnte sie noch nicht ahnen, wo sie ihr beruflicher Lebensweg noch führen würde. Seit sechs Jahren ist sie Leiterin des Restaurant Kronenstübli des Grand Hotel Kronenhof in Pontresina in der Schweiz und absolvierte 2006 bei der Hotelfernschule Poppe & Neumann den Studiengang Restaurantmeister/in IHK.

Nun erhielt sie die höchste Auszeichnung der Gastronomie: Sie wurde zur Restaurantleiterin des Jahres 2009 der Schweiz ausgezeichnet.

Wie eine Pferderennbahn, das Bistro eines Freundes und das „Hotel gegenüber“ zu ihrer Karriere beigetragen haben, verrät sie uns im Interview.


Liebe Frau Novotna, wie sind Sie zur Gastronomie gekommen und wie waren die Anfänge in ihrer gastronomischen Karriere?
Durch Zufall, ich war grade in der Ausbildung als Pferdewirt mit Schwerpunkt Rennreiten als mich ein Freund um Hilfe bat ihm einen Abend in seinem Bistro auszuhelfen. Das hatte mir soviel Spaß gemacht, dass ich seit diesem Zeitpunkt die Gastronomie nicht mehr Verlassen habe. Nach meiner Lehre als Pferdewirt bin ich dann ganz in die Gastronomie gewechselt. Schnell habe ich gemerkt, dass mir das Berufsfeld sehr liegt und ich habe mir viele Bücher gekauft und mir so das nötige Fachwissen angeeignet. Ich bin auch oft in ein gegenüberliegendes Hotel gegangen und habe mit den Azubis von diesem Hotel die Kurse mit gemacht. Mit 19 Jahren dufte ich dann das erste Restaurant führen.

Warum haben Sie sich damals für Poppe & Neumann entschieden?
Ich wollte mich gerne weiterbilden, aber trotzdem weiter in meinem Beruf arbeiten. Ein Kollege hat mir dann die Hotelfernschule Poppe & Neumann empfohlen.

Viele Interessenten fragen sich, wie sie sich während des Fernstudiums zum Lernen motivieren können und wie andere den Stoff bewältigen - was war Ihre Motivation?
Mein Motivator war die Liebe zum Beruf und das Interesse an der Materie. So musst ich mich nicht viel motivieren, da ich ein großen Wissenshunger hatte.

Inwieweit hat Sie der Meistertitel in Ihrer Karriere voran gebracht und was hat sich seit dem für Sie verändert?
Der Meistertitel bestätigt einem sein Fachwissen und ist eine gute Grundlage für die Zukunft. Mit dem Meistertitel und dem Willen der ständigen Weiterbildung, hat man meines Erachtens die Türen der ganzen Welt offen.

Sie sind zur Restaurantleiterin des Jahres 2009 der Schweiz ausgezeichnet worden - wie kam es dazu und was dachten Sie, als Sie von der Auszeichnung erfahren haben?
Wie man zur besten Restaurentleiterin der Schweiz kommt weiß ich nicht ganz. Meine Philosophie ist es, jeden Gast ein VIP Gefühl zu geben und ihm zeigen, dass er was ganz besonderes ist. Und das fehlt leider sehr of in unserer Branche. Erfahren habe ich es erst an dem Tag als das Rating veröffentlicht wurde und mein Direktor mich anrief, um mir zu meiner Auszeichnung zu gratulieren.

Was sind Ihre Pläne für die Zukunft?
Ich arbeite seit sechs Jahren in einem schönen 5 Sterne Superior Hotel in der Schweiz in Pontresina/St.Moritz. Mit dem von mir geführten Restaurant haben wir dieses Jahr auch den „Swiss Gastro Award“ in der Kategorie Gourmet gewonnen. Auch zukünftig möchte ich noch viele solcher Preise gewinnen. Irgendwann möchte ich gerne mein Fachwissen jungen Menschen weiter geben und eventuell Ausbilder werden.

Der Titel "Restaurantleiterin des Jahres" ist der Oscar der Gastronomie und eine der höchsten Auszeichnungen der Branche: Welche Ratschläge geben Sie anderen mit auf den Weg?
Man sollte seiner Linie immer treu bleiben, nichts selbstverständlich nehmen und jeden Tag als eine neue Herausforderung nehmen. Wir können froh sein, dass wir in einer Branche arbeiten dürfen in der wir niemals auslernen und uns ständig weiterbilden können. Das macht unseren Beruf so spannend.

Film: Adriana Novotna im Kronenstübli

Das Grand Hotel Kronenhof im Internet

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